Wir möchten dich hier gern an unserem Umbau teilhaben lassen und später auch an unseren Erfahrungen
Aus Holzresten und einwenig Neuem gebaute Fräslehre ist fertig. Damit sollte dann der Schrankbau etwas schneller von der Hand gehen.
Der Umbau hat begonnen
Nach langer Planung ist es soweit, der Umbau hat begonnen.
Zuerst haben wir den größeren Teil der Rückbank entfernt. Der einzelne Sitz blieb nach langem Hin und Her dann doch drin um etwas mehr Flexibilität zu erreichen. Jetzt gab es genug Platz für die neue Bodenplatte, welche wir mit passeneden Schrauben an den ehemaligen Zurpunkten verschraubt haben.
Der Anfang war gemacht, die eigentliche Arbeit fing damit aber erst richtig an.
Auf so kleinem Raum alles Wichtig unterzubekommen stellte uns vor eine große Herausforderung. Wasser, Lebensmittel, Sachen, Geschirr, Werkzeug und so viel Kleinkram brauchten einen Platz. Entsprechend mussten wir uns vorher genau überlegen, was wir wirklich alles mitnehmen möchten und in welcher Größe wir dafür Platz vorhalten müssen.
Zwei ganz entscheidende Dinge waren da die Kompressorkühlbox und die Wasserkanister - hier ist man ja auf die Maße des Herstellers angewiesen. Wir haben uns also an der Höhe der Kühlbox orientiert und entsprechend alle Schränke auf Maß gebracht.
Begonnen haben wir aber mit dem Bau der Küchenzeile. Unzählige kleine und Große Teile wurden zuerst ausgesägt und dann mit Zinnen versehen. Gerade nach langen Tagen auf Arbeit war da besondere Konzentration gefragt, damit am Ende alles zusammenpasst.
Nach dem die ersten Teile fertig bearbeitet waren folgte ein kleiner Zusammenbauversuch - ist geglückt.
Nicht zu unterschätzen - ein Selbstausbau heißt auch schneidern
Einmal Fahrt aufgenommen ging es dann mit den weiteren Modulteilen ganz schnell. Anzeichnen, zusägen, fräsen, schleifen und verbinden - ein neues Teil ist fertig.
Der gesamte Ausbau umfasst jetzt die Küchenzeile, den Wäscheschrank inkl. Wassertanks und ausziehbaren Lattenrost, Kühlboxschrank und die Durchreiche mit extra Ablage. Alle Schränke wiegen zusammen gerade einmal 41kg. Verschraubt sind sie auf der Bodenplatte und zusätzlich untereinander. Sollte es jedoch notwendig sein kann alles ohne großen Aufwand ausgebaut und damit die komplette Fläche zum Transport genutzt werden.
Den ersten Testlauf gab es dann über ein Wochenende im Teutoburger Wald. Da hier alles gut funktioniert hat wurde es dann Zeit für die erste richtig große Reise - Belgien.